Die Edition Hedwig Dohm
Die erste kommentierte Gesamtausgabe
Die Edition Hedwig Dohm ist die erste kommentierte Gesamtausgabe von Dohms Werken. Herausgegeben wird die Edition von der Historikerin Nikola Müller M.A. und der Literaturwissenschaftlerin Dr. Isabel Rohner. Sie erscheint im trafo Verlag Berlin. Das Editionsdesign stammt von der Schweizer Grafik-Künstlerin Marion Kähler.
Bislang sind 6 Bände der Edition erschienen. Müller und Rohner haben in den vergangenen 20 Jahre Material für weitere 10 Bände zusammengetragen.
Edition hedwig Dohm
Ausgewählte Texte
Als Auftakt zur Edition – pünktlich zu Hedwig Dohms 175. Geburtstag 2006 – erschien der Sammelband „Ausgewählte Texte“ (Rezension), der einen Querschnitt durch Dohms umfangreiches Schaffen zeigt (Novellen, Briefe, Polemiken, Feuilletons).
Edition hedwig Dohm
Sibilla Dalmar
Es folgte der Roman „Sibilla Dalmar“ (1896, Rezension), der einen Skandal in der Münchener Gesellschaft verursachte, vermutete man doch in der Protagonistin ein Abbild von Hedwig Pringsheim, die nicht nur Dohms älteste Tochter, sondern auch Thomas Manns Schwiegermutter und zudem ein Star der Münchener Szene war.
Edition hedwig Dohm
Schicksale einer Seele
„Schicksale einer Seele“ (1899, Rezension) wurde in der bisherigen Forschung fälschlicherweise als Autobiografie der Autorin gelesen.
Edition hedwig Dohm
Briefe aus dem Krähwinkel
Mit der Briefedition „Briefe aus dem Krähwinkel“ (Rezension) machten Nikola Müller und Isabel Rohner erstmals 100 bisher unveröffentlichte und unbekannte Briefe von Hedwig Dohm zugänglich gemacht, viele davon in ihrer Dachwohnung geschrieben, die sie, ganz typisch für sie, „Krähwinkel“ nannte. Sie sind an AdressatInnen gerichtet wie Maximilian Harden, Fritz Mauthner, Rosika Schwimmer, Gabriele Reuter und Ferdinand Lassalle.
Edition hedwig Dohm
Christa Ruland
Mit „Christa Ruland“ (1902, Rezension) wurde Dohms Roman-Trilogie vervollständigt. Alle Bände enthalten eine ausführliche Einleitung und einen Anhang mit Kommentaren und zeitgenössischen Rezensionen.
Edition hedwig Dohm
Feuilletons 1877–1903
Der Band „Feuilletons 1877–1903“ (Rezension) umfasst den ersten Teil des journalistischen Werks von Hedwig Dohm. Der Band „Feuilletons 1904–1919“ ist in Arbeit.
Die Edition arbeitet unabhängig und selbstfinanziert
Nikola Müller und Isabel Rohner arbeiten bei der Edition Hedwig Dohm ohne öffentliche Förderung.
Eine solche wurde von mehreren Institutionen abgelehnt, unter anderem mit der Begründung, das Werk einer toten Feministin sei historisch nicht relevant.
Müller und Rohner arbeiten daher komplett selbstfinanziert und unabhängig. Einzelne Bücher wurden z.T. von Privatförderinnen unterstützt.
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